Stand der Dinge
Mode u. Gemeindefusion
ANDERS
UNTERGRUND-GEMEINDE
Verfassungsbeschwerde
Für die PRESSE
   
 


                         ***     U N T E R G R U N D    -    G E M E I N D E   ***

Am 31.12.2012 sind  die Gemeinden Arosa (bisher), Calfreisen, Castiel, Langwies, Lüen, Molinis, Peist und St. Peter-Pagig untergegangen (sofern sie nicht im Jahr 2013 durch das erwartete Urteil des Verwaltungsgerichts wieder zum Leben erweckt werden sollten).

Auch manche Befürworter dieser Gemeindefusion sind der Meinung, es sei schon etwas schnell gegangen. Es scheint deshalb möglich, dass ein Teil der Ja Stimmenden nach einiger Zeit, wenn man die neue Gemeinde kennen gelernt hat, gern wieder zur alten Gemeinde zurckkehren oder aber eine ANDERE Gemeindefusion wählen würde.

Schottland und Katalonien: Diese Beispiele zeigen, dass das Pendel auch in die andere Richtung schwingen kann.

Deshalb wird vorsichtshalber mittelfristig geprüft werden, wie es wäre, wenn die Stimmbürger einer Gemeinde beschliessen sollten, die Gemeinde aufzuteilen - also das Gegenteil einer Fusion. Beispiel:

Die neue Grossgemeinde Arosa würde sich aufteilen in

a) Arosa

b) Schanfigg (Calfreisen, Castiel, Langwies, Lüen, Molinis, Peist und St. Peter-Pagig).

Im Privatrecht (Fusionsgesetz) ist das ausdrücklich vorgesehen (Art. 29-52 FusG). Eine Körperschaft kann sich aufspalten. Kraft der nach wie vor bestehenden Gemeindeautonomie kann sich auch eine Gemeinde aufspalten. Es werden die genannten Artikel des Fusionsgesetzes analog anzuwenden sein.

Gleich wie der Kanton Jura am 1.1.1979 vom Kanton Bern abgespalten worden ist, kann sich zu gegebener Zeit die Talgemeinde Schanfigg von Arosa lösen. Sie ist im Moment eine UNTERGRUND-GEMEINDE, die vorerst nur in den Köpfen existiert.

ABER: Alles beginnt  in den Köpfen.
  Es wird nicht einmal einen Prinzen brauchen, der dieses Dornröschen aufweckt. 

                                      Daher wird der Plan der Teilung der Gemeinde Arosa im Auge behalten,    b i s   d i e   Z   e   i   t       r    e    i   f       i   s   t    .     



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5.1.2013: Wenn man die Zeitung liest und den Leuten zuhört, hat man NICHT den Eindruck, dass VIEL FREUDE herrscht über die Geburt der neuen Grossgemeinde. Sicher keine Liebesheirat, vielleicht eher eine arrangierte Vernunftehe?  Man wird sehen.

In den (spärlichen) Leserbriefen in der Schanfigger Zeitung (4.1.2013) sehen die Briefschreiber schon die Gefahr, dass für Arosa die Maiferien durch die Fusion gefährdet sein könnten.

(1.3.2013, siehe "Stand der Dinge") Die Finanzlage der neuen Gemeinde A. ist NICHT so rosig, wie sich das die Anhänger dieser Gemeindefusion vorgestellt hatten.

Es ist vielleicht jetzt etwas spät, sich das zu überlegen.


********      Immerhin: Siehe oben   U N T E R G R U N D - G E M E I N D E      **********