Stand der Dinge
Mode u. Gemeindefusion
ANDERS
UNTERGRUND-GEMEINDE
Verfassungsbeschwerde
Für die PRESSE
   
 

                                                                                                              11.3.2014    

                                               ***   A N D E R S   ***     

Die Gemeinde ist im Staat das Nächste, zu dem man entsprechend Sorge tragen sollte.  

Gesucht BLEIBT daher eine LANGFRISTIGE Lösung, an der nicht nur 29% der Stimmberechtigten Freude haben können.                                         

***                             ES IST NIE ZU SPÄT FÜR DAS BESSERE !                              ***


Eine Gemeindefusion drängt sich für viele heute auf. Auch wenn man diese Meinung teilen sollte, so muss man sich heute fragen WAS FÜR EINE GEMEINDEFUSON? 

               Zu unterschiedliche Partner sind auch für eine Fusion ungeeignet.

***                                      O  H  N  E         A  R  O  S  A                                           ***


Vorteile einer Lösung mit Arosa: Die Vorteile der grossen Zahl (d.h. in der Industrie: der Massenproduktion) .

Vorteile einer Lösung ohne Arosa: Die Vorteile der kleineren Zahl (d.h. im Gewerbe: der Massarbeit).  

FRAGE:  Wenn KMU (kleine und mittlere Unternehmen) im Allgemeinen effizienter sind, warum denn nicht auch kleinere Gemeinden?

                                                     

                      

                          MASSENPRODUKTION     oder      MASSARBEIT
                                               das ist hier die Frage.      



Es geht auch anders: Im Nordteil des Kantons Aargau sind 7 Gemeinde eine unfassende Verwaltungszusammenarbeit eingegangen:


                                      Zukunftsmodell Verwaltung 2000



Kleine Gemeinden haben es oft schwer: Viele Aufgaben und grosse Erwartungen bei den Dienstleistungen stehen oft bescheidenen Steuereinnahmen gegenüber. Dass es neue und effiziente Konzepte für die Verringerung der Verwaltungskosten bei gleichzeitigem Ausbau des Kundenservices gibt, zeigen sieben Gemeinden des Kantons Aargau: zwei Verwaltungsstandorte mit sechs Schalteröffnungstagen für total 2500 Einwohner.

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***                   VERGLEICH      MIT    V A L   D E   T R A V E R S     (NE)                   ***

Vor 5 Jahren wollten die 11 Gemeinden des neuenburgischen Val de Travers fusionieren. Diese erste geplante Fusion kam nicht zustande, denn 2 Gemeinden im Obertal (wenig industrialisiert). haben abgelehnt. So ist nur eine Fusion der 9 übrigen Gemeinden des Bezirk (vor allem im unteren Teil des Tals) zustande gekommen. Les Verrières und La Côte-aux-Fées sind selbständig geblieben.

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                                **      R   Ü   C   K   S   C   H   A   U         ***

V:  Acht Gemeinden im Schanfigg (von Arosa bis Calfreisen bzw. bis St. Peter-Pagig) haben am 17.6.2012 einen Fusionsvertrag (Text siehe "Fusionsvertrag") gutgeheissen.

                                         

Fusionsvertrag_Schanfigg

Sie haben aber noch nicht über die Verfassung der neuen Talgemeinde  abgestimmt. Ein Teil der Talbewohner besteht  darauf, dass auch über die Verfassung abgestimmt wird, und zwar von den Stimmberechtigten der einzelnen Gemeinden

(Grund) Man will die "Fusions-Katze" nicht "im Sack kaufen". Sonst würden die jetzigen Gemeinden ihre Existenz aufgeben, ohne genau zu wissen, was sie dafür erhalten.  Das widerspricht dem gesunden Menschenverstand. Siehe Seite "Verfassungsbeschwerden".

VERFASSUNGSBESCHWERDE -   Deswegen ist eine  Verfassungsbe-schwerde an das Bündner Verwaltungsgericht gegen einen Aspekt der eingeleiteten Talfusion am 21.9.2012 EINGEREICHT worden.
Es geht darum, dass nach der Meinung der Beschwerdeführer noch in jeder einzelnen Gemeinde über die Verfassung der neuen Gemeinde abgestimmt werden muss. Die Regierung sieht das nicht so, und die Gerichte werden entscheiden.
                           ***   Schanfigger Zeitung bzw. Aroser Zeitung:   Ausgabe 5.10.2012, S. 5
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(An die Befürworter der Fusion)  Es geht n i c h t darum, eine Gemeindefusion zu verhindern. Sondern nur zu verhindern, dass nicht alles über einen Leisten geschlagen wird. INNERHALB der Fusionsbemühungen können noch gewisse Weichen anders gestellt werden (siehe unten KOMPROMISS und FRAKTIONEN).

(An die Gegner der Fusion)  Eine Gemeindefusion ist in den Augen der Mehrheit nötig, weil viele der beteiligten Gemeinden nach heutigen Massstäben a l l z u   k l e i n sind.  Eine Fusion überhaupt zu bekämpfen, dürfte deswegen nicht sinnvoll sein. Es scheint aber gut möglich, eine Gemeindefusion durchzuführen, ohne alle bewährten Grundsätze über Bord zu werfen.

(Argument der GRÖSSE)  Die Dinosaurier sind (anscheinend) ausgestorben, weil sie ZU GROSS waren. Grösse allein macht nicht stark. Vor allem drohen die kleinen Gemeinden im Grossverband unterzugehen, wenn sie "niemand mehr sind". Nur als FRAKTIONEN sind sie noch jemand.

So kann ein Gleichgewicht zwischen lokal und regional hergestellt werden. Auf diesem Gleichgewicht beruht unser Land (Bund und Kantone, Kantone und Gemeinden). Wenige im Tal würden heute der zentralistischen und "von oben" gesteuerten EU beitreten wollen. Siehe auch "Mode und Gemeindefusion".

Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn

in den jetzigen acht Gemeinden über die Verfassung der neuen Gemeinde abgestimmt wird.

Diesem Ziel dienen die eingereichten Verfassungsbeschwerden:  Eine bessere Lösung für die Gemeindefusion zu suchen und zu finden.

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VI.  Die Verfassung der jetzt angestrebten NEUEN Talgemeinde sollte ausgewogen sein und dem im ganzen Land solid verankerten föderalistischen und direktdemokratischen Prinzip Rechnung tragen, soweit dies möglich ist.

Besser möglich wird es natürlich sein, wenn die fusionierte Gemeinde nicht zu unterschiedliche Teile enthält.

Einziges Ziel der eingereichten Verfassungsbeschwerde:  Eine bessere Lösung für die Gemeindefusion zu suchen und zu finden.      

***                             ES IST NIE ZU SPÄT FÜR DAS BESSERE !                              ***

                                                                ***                           

                                          

An die Einwohner des Schanfiggs
 



***          Andernorts findet das Geborgenheitsgefühl und die Ablehnung eines unpersönlichen Staates Beachtung:                              Wieso nicht bei uns?       *** 


Diesem Ziel dienen die eingereichten Verfassungsbeschwerden:  Eine bessere Lösung für die Gemeindefusion zu suchen und zu finden.

***                             ES IST NIE ZU SPÄT FÜR DAS BESSERE !                              ***


             ***           M É S A L L I A N C E       =      M I S S H E I R A T           ***



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***                             ES IST NIE ZU SPÄT FÜR DAS BESSERE !                              ***